Anna Moana Rosa Pozzi wurde am 27. April 1961 in Genua, Italien, geboren und wuchs in einem eher gebildeten familiären Umfeld auf. Ihr Vater war Kerningenieur, ihre Mutter Hausfrau, und durch den Beruf des Vaters lebte sie in ihrer Jugendphasen auch in Kanada und Brasilien, bevor die Familie nach Italien zurückkehrte. Bereits in frühen Jahren zeigte sie Vielseitigkeit und Interesse an verschiedenen Lebensbereichen, was sich später in ihrem ungewöhnlichen Lebenslauf widerspiegeln sollte. Ihren Markennamen Moana wählte sie nicht willkürlich: Der polynesische Name bedeutet „Ozean“, eine poetische und starke Wahl, die ihren Charakter symbolisch unterstreicht. Als junge Erwachsene zog sie im Alter von 19 Jahren nach Rom, wo sie ihre ersten Schritte als Model und Schauspielerin machte. Zwei Jahre zuvor wurde sie Mutter eines Sohnes, Simone, der von ihren Eltern erzogen und lange Zeit fälschlicherweise für ihren jüngeren Bruder gehalten wurde.
Anfang der 1980er Jahre begann Pozzi, in der Unterhaltungsbranche Fuß zu fassen. In Rom arbeitete sie zunächst als Model, trat in Werbespots auf und übernahm Nebenrollen in komödiantischen Filmen. 1981 drehte sie ihren ersten Hardcore-Film „Valentina, ragazza in calore“ und verwendete dabei das Pseudonym Linda Heveret. Diese doppelte Präsenz – tagsüber im Kinderfernsehen und gleichzeitig in einem Erwachsenenfilm – führte zu einem kleinen Skandal und machte sie zunehmend in italienischen Medien bekannt. Trotz dieser Kontroverse setzte sie ihre Karriere mit zunehmender Öffentlichkeit fort und gewann schnell an Bekanntheit. Neben der pornografischen Arbeit trat sie auch in konventionelleren TV-Formaten auf und zeigte sich dem Publikum in vielen Facetten ihres Talents.
Moana Pozzi war bekannt für ihre markante Erscheinung: sie war etwa 1,78 m groß, hatte blonde Haare und grüne Augen, was ihr ein unverwechselbares Bühnenbild verlieh. Dieses natürliche und zugleich elegante Image unterschied sie von vielen anderen Darstellerinnen ihrer Zeit und trug dazu bei, dass sie nicht nur innerhalb der Erwachsenenfilmbranche, sondern darüber hinaus in der Popkultur wahrgenommen wurde.